Dilemma

Letztes Wochenende, Samstag, sieben Uhr. Habe den Hauptgang zubereitet, Lea hat ihn serviert, Wein und Wasser ausgeschenkt. Stelle mich an den Plattenspieler, unsere Gäste essen, klappern mit ihren Bestecken, wortlos. Ich krame etwas von the Knack, 1979, raus, lange nicht mehr gehört, lege die schwarze Scheibe auf den Plattenteller, frage die Gäste ob es ihnen denn schmeckt, als Antwort bekomme ich folgendes:
„Wenn Sie mal gut essen wollen, sollten sie hier herkommen!“
Touché! Ins schwarze getroffen, allgemeines zustimmendes Lachen im Raum, da hab ich wohl den Geschmack der kleinen Massen getroffen!

Mein Dilemma, die Lämmer, Never gonna stop, give it up, such a dirty mind/ I always get it up, for the touch of the younger kind / My, my, my, aye-aye, whoa! / M-m-m-my dilemmaaa.
Gut essen, so wie ich es selber als Gast erleben wollen würde, das ist das Leitmotiv, hier kommt es an. Le kiosque hat Erfolg. Toll, Danke!

Ich suche in meiner Freizeit allerdings immer noch nach einem solchen Ort: gut essen, entspanntes Umfeld, Authentizität. „Kann doch alles nicht so schwer sein“, sag ich, wenn ich Gast sein will. „Ist komplex“, sag ich als Gastgeber.

Und so beschäftigen wir uns immer weiter mit dem, was le kiosque seit inzwischen dreieinhalb Jahren war und ist und in Zukunft wird sein können. Ihr werdet es erleben.

Grüße & Salut!

wieeineweileweiss

1 thought on “Dilemma”

  1. War auf Segeltörn mit Ben und der hat uns am letzten Abend ins Le Kiosque zu Dir, lieber Balthasar, gebracht. Mit dem Essen bei Dir hat er die Einzigartigkeit des Urlaubes zu etwas ganz und gar Unvergesslichem gemacht. Welch‘ Freude, wenn Ehrlichkeit am Gaumen schmilzt. Ein Er-lebnis der wunderbarsten Art im besten Sinne von Kunst.
    Chapeau au créateur artistique 😉 Merci mille fois,, cher Balthasar! A bientôt Annette

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